„Es ist hier und jetzt schon da. Mehr geht nicht. Es gibt dieses absolutes Zuhause, aber keiner gibt es, der zu Hause sein kann. Es gibt kein bestimmter Punkt zu Hause.Es gibt nur dieses ewige Jetzt was das absolute Zuhause ist. Und dein (relatives) Zuhause wandelt sich ständig.
Du verrückst ständig die Möbel, weil die Vorstellung von Zuhause sich ständig verändert – mal klein, mal gross, mal schön, mal schlecht, mal Dachstube, mal im Keller von deinem unendlichen Zuhause. Weil die Realisation von deinem unendlichen Zuhause ist das, was es ist.“ K.R.
Kaum aus dem Frühling der Ebene herausgekommen, landen wir in den Winter des Berges. Frisch geschneit. Frisch bis kalt ist es hier, wo anderswo bedrückend heiss und feucht ist. Crystal Tears
ist vergänglich. Du haftest daran, schaust es nach einiger Zeit wieder an. Das Dargestellte berührt Dich immer noch. Es ist zutiefst menschlich.
Aber der dargestellte Darsteller, ist heute nicht, was er vor ein paar Jahren war. Wieder eine Täuschung fällt weg oder kommt dazu. Und doch, es bleibt immer dasselbe, unter einem anderen Namen, unter einem anderen Gesicht oder ein Bild.Ist das Bild vergänglich oder ist es dasselbe?
Wer ist geboren, wenn ich geboren werde? Wer weint, wenn ich weine? Wer lacht, wenn ich lache? Wer stirbt, wenn ich sterbe?
Diese Fragen gehören mir, dem Geborenen, das sterben wird.
Bin ich geboren, oder bin ich, bevor ich geboren bin? Wenn ich bin, bevor ich geboren bin, wie kann ich geboren werden? Wie kann ich weinen und lachen? Wie kann ich sterben? Ich bin.
Und wie ist es mit der Geburt und mit dem Sterben, die ich als wahr erlebe? Erleben von Leben? Das Leben erleben als D.?
Dem Bewusstsein wird schon eine Erklärung einfallen. Still bleiben. Die Fragen fallen von sich selber weg. Und was übrig bleibt, ist Stille, damit wieder Fragen auftauchen, die nach Antworten suchen. Und sogar wenn sie welche finden, finden sie nur Stille.
keine Vergangenheit bringt keine Zukunft hervor. Wo ist die Gegenwärtigkeit ohne Vergangenheit/Zukunft?
Die Totalität der Vergangenheit/Gegenwart/Zukunft ist das, was nicht benannt werden kann. Die Totalität dessen was ist, ist nicht verschieden von dem, was an sich ist.Look
Das, was die Liebe ist, kann nicht befohlen werden. Sie kann nicht gemacht werden. Sie kann nicht entfernt werden. Sie kommt nicht mit mir, sie geht nicht mit mir. Die Liebe ist vor der Vorstellung Liebe.
Das Gefühl Liebe kann gewonnen werden. Das Gefühl Liebe kann mit Taten bewiesen werden, aber das Gefühl Liebe ist nicht das, was die Liebe ist. Was für eine Liebe ist die Liebe an sich, wenn sie begrifflich und begreifbar wie ein Gefühl wäre? Kann das Liebevolle, das Lieblose das sein, wasLiebe an sich ist?
Shiva spielt das Ganze, weil er das, was das Ganze ist, ist. Er spielt mit der Idee von sich. Und irgend einmal ist das Spiel weg und der Spieler bleibt übrig – der absolute Spieler,aber er kennt sich nicht. Was immer das absolute Auge Buddhas kennt, kann nicht sein was das Auge ist.
Wenn es dir hier gefällt, ist gut. Wenn nicht, ist auch gut. Jeder macht eine andere Erfahrung beim Lesen oder wie auch immer. Und jeder ist immer derselbe Held.
Deva
"Du kannst dich nie relativ kennen als ein Wissender, der sich selbst weiss. Und doch, weil du existierst als das, was ist, kennst du dich absolut, aber du wirst dich nie als etwas Zweites kennen können."
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"Релативно никога не можеж да се опознаеш като един знаещ, който сам се знае. Въпреки това понеже ти същестуваш като това, което е, ти се знаеш абсолютно, без да можеш да се опознаеш като нещо второ."
by Karl Renz